Gedanken zur dritten Woche im Ausnahmezustand

Liebe Mitchristen, liebe Freunde!

Die dritte Woche auch im kirchlichen Ausnahmezustand –  … Ich muss gestehen, sie fehlt mir, die Gemeinde! Meine Gedanken auf der Homepage, eine schriftliche Andacht für den Gemeindebrief, das hilft mir, mich zu sammeln und gibt mir immer auch selbst ein Stück Orientierung und Hoffnung. Aber Ihr fehlt mir, liebe Gemeinde. Einzelne, an die ich denke rufe ich an … ein Stück Telefonseelsorge vielleicht … aber das Zusammensein im Gottesdienst, im Seniorenkreis, mit den Kindern im Kindergarten – einfach die Resonanz, das Händeschütteln, die Umarmung: es fehlt mir. Ich merke, wie tapfer viele sind, gerade die Älteren, man nimmt die Situation hin, freut sich, trotz Isolierung über Hilfe und Hilfsangebote, beschäftigt sich mit Aufräumen, Mundschutz nähen … man macht das Beste daraus!

Ja, doch und ich bin dankbar, dass wir noch gesund sind, dass unsere Einrichtungen hier in unserer Region noch nicht betroffen sind, aber die Infektionen sind dicht dran … Aber im Gottvertrauen müssen wir diese Zeit überstehen und so gut mitmachen und helfen, wie wir können, am meisten augenscheinlich eben, indem wir zu Hause bleiben. An diesem Wochenende schicke ich Euch meine Gedanken zu Krankheit und Heilung, man versucht ja immer zu verstehen, was hier gerade passiert auf unserem Globus und ja, wie wir im Glauben damit umgehen können.

Bleibt behütet, heute und in der kommenden Zeit!

Ihre und Eure Pfarrerin Christiane Coordes-Bischoff aus Baddeckenstedt.